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Marie Kondo, die Autorin des Buches Magic Cleaning Amazon Affiliate Link war einfach allgegenwärtig! Egal ob auf Netflix, Spotify oder Instagram: Am Ausmisten führte kein Weg vorbei.

In diesem Beitrag, den ich im Jahr 2019 veröffentlicht und nun überarbeitet habe, möchte ich euch zeigen, wie sich unser Zuhause seitdem verändert hat.

Entgegen der vielen Kritiker, die sich über den konsequenten Aufräum-Ansatz und die Grundfrage „does it spark joy“ von Marie Kondo lustig machen, hat mir dieses Buch nämlich tatsächlich geholfen.

In den Beiträgen findet ihr unter anderem auch kostenlose Druckvorlagen, die mir dabei geholfen haben, unser Chaos besser zu strukturieren. Es bringt nichts, oberflächlich aufzuräumen, indem man Dinge kurzfristig von A nach B räumt oder offensichtliches Chaos in Schränke und Schubladen verlagert.

Früher war es mir wichtig, auf jede noch so abwegige Situation vorbereitet zu sein. Heute sehe ich das anders und hinterfrage vor einem Kauf genau, ob ich a) bereit wäre, die Anzahl an Stunden, die dem Gegenwert der Sache entspricht, zu arbeiten – und somit wirklich X Stunden meiner Freizeit gegen eine Heißluftfritteuse eintauschen möchte, die nicht mehr kann, als unser Umluftbackofen – und ob ich b) wirklich ein weiteres Teil in unserem Haushalt haben möchte, das Platz benötigt, verstaut und gegebenenfalls gewartet werden muss. Nein, es ist keine Zeitverschwendung, wirklich jedes Teil, das man besitzt, in die Hand zu nehmen und sich einen (!)

Diese Struktur ist im Alltag extrem hilfreich – gerade dann, wenn man in einem Haushalt mit Kindern lebt.

Nur weil etwas mal Geld gekostet hat, muss man es noch lange nicht behalten Mir fiel es lange schwer Dinge zu entsorgen, für die ich mal viel Geld ausgegeben haben.

Heute sehe ich das sachlich, akzeptiere den Fehler und verkaufe, verschenken oder entsorge die Teile konsequent. Ähnlich ist es mit Erinnerungsstücken: Ich muss nicht jedes Teil aufheben, um mich an bestimmte Ereignisse oder Personen zu erinnern.

Oft reicht ein Foto des Stücks, das sich ganz einfach digital archivieren lässt.

Der Minimalismus hat sich nicht nur befreiend auf meinen Kopf ausgewirkt und mir dabei geholfen, viel Zeit zu sparen, die dann für Hobbys etc. zur Verfügung stand – auch meine Finanzen haben sich in den letzten Jahren gravierend verändert. Mein Geld habe ich also nicht mehr in Kompensationskäufe, sondern vor allem z.B. in ETFs und unser Reise-Konto investiert. -> Eine 6,5-wöchige Reise mit den Kindern um die Welt, die uns von New York über die Westküste der USA, Hawaii und Sydney bis nach Singapur führte.

Die Wahrscheinlichkeit, die neue Ordnung beizubehalten, hängt allerdings stark damit zusammen, wie konsequent ihr aussortiert. Bei uns ist es jedenfalls so ordentlich wie nie zu vor, und das, obwohl ich viel weniger Zeit pro Woche ins Aufräumen investiere. Und weil mir die Frage auf Instagram schon öfter gestellt wurde: Nein – die Shirts müssen vor dem Tragen nicht nochmal gebügelt werden! Ich habe das anfangs auch so gemacht, weil ich mir nicht sicher war, ob die Methode wirklich für mich geeignet ist. Neben dem Kleiderschrank ist das Badezimmer ein gutes Anfangsprojekt: Aufgrund seiner Größe ist der Aufwand überschaubar und ein Erfolgserlebnis relativ wahrscheinlich. Ich habe also wirklich alle Sachen aus dem Badezimmer geräumt, und dann nur die Dinge wieder eingeräumt, die wir regelmäßig benutzen.

Hier seht ihr mal ein Beispiel für die Aufräum-Regel Tidy by Category – also: Aufräumen nach Kategorien! Und auch in der Küche hat sich einiges geändert – wobei nicht alles auf den 1. Kinder, die die ordentlich gefaltete und nach Farben sortiere Kleidung durchwühlen oder im Zimmer verteilen Und an die Regel, dass alles gleich wieder an seinen Platz gelegt werden sollte, hält sich sowieso kaum jemand.

Ich habe jedenfalls schon mehrere Rückmeldungen von Müttern erhalten, die sich große Mühe bei der Umsetzung gegeben haben, am Ende aber ganz frustriert waren, weil der Rest der Familie nicht mitgemacht hat. Meine Meinung zu diesem Thema: Man sollte grundsätzlich erstmal seine eigenen Dinge (z.B. Kleidung) aussortieren und daran denken, dass man selbst zwar gerade motiviert ist, der Rest der Familie aber nicht zwingend die gleiche Phase durchlebt.

Außerdem sollte man bei jeder Aktion überlegen, ob diese wirklich sinnvoll ist und auch zum Alter der Kinder passt. Wir falten die Kleidung von meinem Sohn z.B. nach wie vor auf herkömmliche Weise (-> manchmal übernimmt er das auch selbst mit -> seinem DIY Wäschefaltbrett), weil es ihm völlig egal ist, wie seine Kleidung gefaltet ist und ich mich so nicht ärgern muss, wenn der Schrank nach kurzer Zeit wieder chaotisch aussieht.

Mein Mann faltet seine Kleidung ebenfalls auf herkömmlich Weise, unsere Tochter hat sich von meiner Aktion anstecken lassen und hat ihren Kleiderschrank inzwischen durch eine Kommode ersetzt.

Auch wenn es in stressigen Phasen immer mal wieder kleine Rückfälle gibt, die es erfordern, 1-2 x jährlich eine kleine Minimalismus-Challenge zu starten, stelle ich insgesamt fest, dass ich wesentlich besser organisiert bin und wir uns alle viel wohler in unserem Zuhause fühlen.

Vom extremen „Cult of less“, den der Programmierer Kelly Sutton im Rahmen seines Minimalismus-Experimentes beschrieben hat, bin ich dabei noch weit entfernt. Hier sind ein paar Beiträge meiner Blogger-Kollegen, die sich ebenfalls mit diesem Thema befasst haben:

Aufraeumen_konmari_methode
Aufraeumen_konmari_methode
ausmisten_dinge_entsorgen_deponie
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kleidung_gefaltet_konmari_prinzip
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vorher_nachher_bild_magic_cleaning
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wohnzimmer_konmari_nachher_foto
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schreibtisch_chaos_konmari
schreibtisch_chaos_konmari
schreibtisch_ordnung_konmari_familie
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erfahrung_konmari_methode_badezimmer
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aufraeumen_erfahrung_ordnung
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keller_chaos_konmari_aufraeumen
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vorher_nachher_bild_konmari
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bastelecke_kinder-keller
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vorher_nachher_kuechenschrank_momhack
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schublade_konmari_magic_cleaning
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Pinterest Pin Magic Cleaning
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