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Die Kosten für ein fertiges Hochbeet können je nach Material und Ausführung zwischen 100 und 700 Euro liegen. Kein Problem, es gibt ein paar Möglichkeiten, ein Hochbeet auch günstig selbst zu bauen. Dafür muss man wissen, aus welchen Teilen ein Hochbeet besteht und wie es funktioniert.

Viele alte oder übrig gebliebene Baumaterialien lassen sich problemlos auch in einem Hochbeet verbauen und senken damit die Anschaffungskosten enorm. Ein Hochbeet unterscheidet sich von einem Flachbeet im Garten nicht nur durch seine Höhe, die bei etwa einem Meter liegt, sondern auch durch den inneren Aufbau. Basis: engmaschiges Drahtgitter, an den Seiten etwas hoch gebogen (schützt vor Wühlmäusen)

darüber: etwa ein Viertel gehäckselte Äste oder klein geschnittene Zweige von Büschen (sorgt für gute Durchlüftung und damit bessere Verrottung) Rasensode oder grüne Gartenabfälle, Grasschnitt und Stroh (verhindern, dass die feine Erde durchrieselt)

etwa ein Viertel normale Gartenerde oder Blumenerde (muss nicht besonders hochwertig sein) Wer erst einmal weiß, aus welchen Komponenten ein Hochbeet aufgebaut ist, findet sicher einfach Alternativen, die er womöglich billig oder gar umsonst beziehen kann. Mit etwas Glück kostet das Hochbeet dann nahezu gar nichts, weil es aus recycelten Teilen aufgebaut ist, die man sonst weggeworfen hätte. als Seitenteile dürfen nur sehr stabile Materialien verwendet werden (hoher Druck aus dem Inneren)

Normalerweise werden stabile, lange verwendbare Hochbeete aus witterungsbeständigen Holzbrettern (wie Lärche) gebaut. Holz ist meist günstiger, hält dafür aber nicht ganz so lange der Witterung stand. Wer ein Hochbeet selbst bauen möchte, sollte ein wenig handwerkliches Geschick mitbringen.

Zudem sind ein paar Werkzeuge notwendig, die im Haushalt vorhanden oder kostenlos (von Freunden oder Verwandten) geliehen werden können. Muss das Werkzeug für Geld geliehen oder gar gekauft werden, kann das ganz schön teuer werden. Bauweise aus Holz: Akkuschrauber (oder Schraubendreher), Säge für die Holzbretter, Seitenschneider (Zange), Wasserwaage, Hammer

Prinzipiell sind alle Materialien geeignet, die witterungsbeständig sind und den hohen Belastungen standhalten, die durch die Erde im Inneren erzeugt werden. Mit ein wenig Geschick und Geduld können sie kostenlos bei Firmen in Industriegebieten oder auch in Lebensmittelgeschäften abgeholt werden. Paletten sollten innen komplett mit Folie ausgelegt werden, damit das Füllmaterial nicht herausfällt.

Tipp: Europaletten sind zwar etwas teurer, dafür aber auch deutlich stabiler und länger haltbar. Aus Mauersteinen oder Gehwegplatten kann ein sehr stabiles, nahezu unbegrenzt haltbares Hochbeet gemauert werden. Diese Alternative ist vor allem dann wirklich günstig, wenn die Steine nicht einzeln gekauft werden müssen und zudem kein Fundament notwendig ist.

Ansonsten beschränkt sich die Investition auf den Mörtel und Sand, mit dem die Steine aufeinander befestigt werden. So kann sich in der Höhe an der Schnur orientiert werden und es ist nicht bei jedem Stein eine Ausrichtung mit der Wasserwaage notwendig.

Falls das Areal uneben ist, muss es zunächst geebnet und gegebenenfalls etwas verfestigt werden. Tipp: Selbst wenn die Steine gekauft werden müssen, so ist diese Alternative noch deutlich günstiger als die Holzvariante. Bei diesem Vorhaben können problemlos alte Baumaterialien verwendet werden, wie beispielsweise Gehwegplatten, Mauersteine oder übrig gebliebene Bretter. Sind keine Baumaterialien vorhanden, so ist eine kostengünstige Variante mit vier Einwegpaletten aus Holz möglich (maximal 55 Euro).

Die nahezu günstigste Variante, ein Hochbeet zu bauen, ist der Kauf eines einfachen Komposters im Baumarkt.

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Hochbeet aus Holz
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Hochbeet aus Holzbrettern
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Gabionenhochbeet
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Hochbeet gemauert
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