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Den ganzen Tag sind wir unterschiedlichen Stressfaktoren, Umweltgiften und Lärm ausgesetzt – da sollte wenigstens das Schlafzimmer ein Ort der Ruhe und Regeneration sein. Doch findet unser Körper keine Entspannung, wenn Wohngifte wie Wolken über dem Bett hängen und Spuren im Organismus hinterlassen.

Um die Schadstoffbelastung im Schlafzimmer möglichst gering zu halten, ist es wichtig, deren Quellen zu kennen und durch emissionsärmere Alternativen zu ersetzen.

Ob Bett, Kleiderschrank oder Nachttisch: Nicht selten sind Möbelstücke für die Emissionen gesundheitlich bedenklicher Stoffe verantwortlich.

Kein Möbelstück, dass täglich mehrere Stunden in unmittelbarer Nähe zum menschlichen Körper steht, sollte einen stechenden Geruch verströmen. Denn chemischer Gestank deutet auf das Ausgasen flüchtiger organischer Verbindungen (kurz VOC) hin.

Der natürliche, atmungsaktive Werkstoff kommt im Urzustand ohne Lösemittel aus und gibt kaum schädliche Emissionen in die Luft ab. Siegel helfen bei der Orientierung und auch die Datenbank des Sentinel Haus Instituts bietet einen guten Überblick über zertifizierte Baustoffe und Pflegemittel: www.sentinel-haus.de. Wer sich mit gutem Gewissen auf seiner Matratze austrecken und in die Bettdecke kuscheln möchte, sollte die Produkte vor dem Kauf genau unter die Lupe nehmen. Denn Wohngifte wie Formaldehyd, flüchtige organische Verbindungen, Flamm- oder Mottenschutzmittel können das Raumklima beeinflussen, Hautreizungen hervorrufen und den Schlaf stören. Ökologisch schon besser und schadstoffärmer sind Kaltschaummatratzen aus offenporigem, atmungsaktivem Kaltschaum oder Federkernmatratzen, die eine gute Belüftung gewährleisten. Da für die Hüllen der Matratze häufig Chemie gegen Schmutz oder Feuchtigkeit zum Einsatz kommt, sollten als Mindeststandard ausschließlich Matratzenbezüge aus natürlichen Materialien aufs Bett.

Weichmacher, Insektizide, Flammschutzmittel, synthetische Farbstoffe ­– viele Textilien enthalten einen ganzen Cocktail an Schadstoffen, die unbewusst im Bett des Nutzers landen. Nachdem Baumwolle ihr gutes Image durch genverändertes Saatgut, chemische Pestizide und hohen Wasserverbrauch beim Anbau eingebüßt hat, ist nun Bio-Baumwolle der Stoff, aus dem die Träume vieler gesundheitsbewusster Menschen sind.

Viele zertifizierte Hersteller achten deshalb darauf, dass für den Anbau der Baumwoll-Pflanzen nur biologische Pflanzenschutzmittel, natürliche Dünger und gentechnikfreies Saatgut verwendet wird. Wenn dann auch das fertige Produkt ungebleicht ist und nahezu ohne schädliche und allergieauslösende Stoffe auskommt, ist schon viel gewonnen.

Übrigens: Auch andere Wohntextilien wie Tagesdecken, Teppiche oder Vorhänge sollten geprüft und zertifiziert sein, bevor sie im Schlafzimmer einziehen dürfen. Sie könnten in der Herstellung durch Mottenschutzmittel oder eine Imprägnierung ihre Naturreinheit verloren haben, selbst wenn sie ursprünglich aus Leinen, Schurwolle oder Jute bestehen.

Mischprodukte wie Silikat-Dispersionsfarbe, die einen geringen Anteil organische Inhaltsstoffe besitzen, lassen sich als bereits abgetönte Farben im Baumarkt kaufen – damit sind auch gestalterisch keine Grenzen gesetzt. Die SCHÖNER WOHNEN-Farbe Naturell (hier Farbton "Birkengrün") ist eine mineralische Innenfarbe auf Silikatbasis ohne Weichmacher, Konservierungsstoffe und Lösemittel. Während ersteres eine belegbare Gefahr darstellt, die Atemwegserkrankungen, Schleimhautreizungen und Allergien verursachen kann, ist letzteres bisher wissenschaftlich schwer nachzweisen, da es an Langzeitstudien fehlt. Auch zu viele Pflanzen im Schlafzimmer können Schimmel begünstigen, auch wenn sie – sparsam eingesetzt – als natürlicher Luftreiniger Schadstoffe aus der Luft filtern und besonders Allergikern das Schlafen erleichtern.

Eine wirklich einfache und effektive Methode, Schimmel im Schlafzimmer zu verhindern, ist regelmäßiges Stoßlüften: das fördert den Luftaustausch, überschüssige Feuchtigkeit kann entweichen. Lüftungsanlagen mit Sensoren für Kohlendioxid (CO2) und Lösemittel (VOC) beispielsweise, passen den Luftwechsel automatisch an die Zahl der Personen im Raum und die Belastung mit Schadstoffen an.

Elektrosmog, also die Belastung durch technisch erzeugte elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder in Innenräumen, ist zwar nicht sichtbar, zu riechen oder zu schmecken, dennoch gibt es Hinweise für seine Existenz. Vorbeugende Maßnahmen, um sich vor Strahlenbelastung zu schützen, folgen zwei einfachen Prinzipien: Abstand halten und die Dauer der Belastung verringern. Heißt konkret: Den Wlan-Router möglichst weit weg vom Schlafzimmer installieren oder das Wlan nachts ganz ausstöpseln; das Handy nicht in der Nähe des Bettes aufbewahren oder in den Flugmodus schalten; im Schlafzimmer auf smarte Lautsprecher und virtuelle Assistenten verzichten und alle anderen elektrischen Geräte nicht auf Kopfhöhe platzieren.

Leonie Roose-König
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Schlafsystem
Schlafsystem "Arran" von Birkenstock
Latex-Matratzen von Ravensberger
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Perkal-Bettwäschen-Kollektion
Perkal-Bettwäschen-Kollektion "Nejd" von Alva
SCHÖNER WOHNEN-Farbe Naturell
SCHÖNER WOHNEN-Farbe Naturell "Birkengrün"
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SCHÖNER WOHNEN-Farbe Naturell "Quellblau"
Keramikfliesen in der Küche von Ceramiche Refin
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