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Ein Angebot für Neugierige, die einmal für kurze Zeit das reduzierte Leben auf kleiner Fläche ausprobieren wollen. Um sich besser kennenzulernen, hatte die Tiny House Gemeinschaft im vergangenen Winter die Ortsbewohner zu einem großen Fest auf dem Platz eingeladen, erzählen sie. Mehlmeisels Dorfbewohner hatten erst Vorurteile gegen das Tiny House-Projekt SWR Margrit Braszus

Philipp und seine Freundin Steffi aus München, beide 26 Jahre alt, waren die ersten Bewohner am Platz. Der Bürgermeister wollte sie unbedingt nach Mehlmeisel holen, hat ihnen verschiedene Standorte in seiner Gemeinde gezeigt, erinnert sich Philipp. Dieser Platz mit 16.000 Quadratmetern, mit einem Gemeinschaftshaus und den vielen Stellplätzen, allesamt an Wasser- und Abwasserkanäle angeschlossen, hätte ihm und seiner Freundin Steffi auf Anhieb gefallen, erzählt Philipp: "Dann haben wir gesagt: verdammt, wir müssen ihn kaufen.

Weil sie hartnäckig dran geblieben sind, haben sie es geschafft: Sie durften auf dem Gelände zunächst Stellplätze an Tiny House-Besitzer verpachten. Neue Interessenten wohnen zur Probe und prüfen ob sie in die Gemeinschaft passen SWR Margrit Braszus Wenn jemand irgendwo in der großen Wohnung lebt und hier noch sein Ferienhaus hat, wäre das genau das Gegenteil." Wenn es gut läuft und alle einverstanden sind, muss der künftige Mitbewohner einmalig 50.000 Euro in die GmbH einbezahlen, dafür fällt dann aber auch die Pacht weg.

Seit Tiny Häuser im Trend liegen, ist die Zahl der Hersteller, die im Internet für sich werben, nahezu unüberschaubar geworden. Im Tiny House Village versucht die Gemeinschaft neue Interessenten und Bewohner aufzuklären und an ihren Erfahrungen mit Markt und Händlern teilhaben zu lassen.

Auch Jenny und Daniel aus Trossingen fingen an, gezielt im Internet zu suchen und entdeckten die Webseite des "Tiny House Village". Die Gemeinschaft hat sie aufgenommen und die beiden konnten beginnen, ihr Tiny House an Ort und Stelle zu bauen.

Dabei wurden sie tatkräftig unterstützt: die ganze Dorfgemeinschaft hat geholfen, den schweren Holzrahmen aufzustellen.

In einer Gemeinschaft zu leben bedeute, dass man Kompromisse machen muss, fügt Philipp an: "Wir haben festgelegt für uns, dass wir sehr Konsens nah arbeiten wollen - und wenn zehn dafür sind und neun dagegen, dann geht's darum, in Diskussion zu gehen, zu schauen, welchen Kompromiss man findet kann.

Auf engstem Raum - Leben im Tiny House Village Mehlmeisel im Fichtelgbirge (Foto: SWR, Margrit Braszus)
Auf engstem Raum - Leben im Tiny House Village Mehlmeisel im Fichtelgbirge (Foto: SWR, Margrit Braszus)
Auf engstem Raum - Leben im Tiny House Village Mehlmeisel im Fichtelgbirge (Foto: SWR, Margrit Braszus)
Auf engstem Raum - Leben im Tiny House Village Mehlmeisel im Fichtelgbirge (Foto: SWR, Margrit Braszus)
Auf engstem Raum - Leben im Tiny House Village Mehlmeisel im Fichtelgbirge (Foto: SWR, Margrit Braszus)
Auf engstem Raum - Leben im Tiny House Village Mehlmeisel im Fichtelgbirge (Foto: SWR, Margrit Braszus)
Auf engstem Raum - Leben im Tiny House Village Mehlmeisel im Fichtelgebirge (Foto: SWR, Margrit Braszus)
Auf engstem Raum - Leben im Tiny House Village Mehlmeisel im Fichtelgebirge (Foto: SWR, Margrit Braszus)

Schlüsselwort-Album: Punkte » Perspektive mit 2 Fluchtpunkten

Die Planung einer Bildergalerie